Grenada

Grenada – Die Heimat der Muskatnuss

Der Konsum in hohen Mengen berauscht; vor allem in Kombination mit Rum. 20% des Weltverbrauchs kommt aus Grenada. Aus der Schale werden Gehwege gemacht und aus der Frucht werden unter anderem Lippenstifte, Bonbons, Pfeffersprays und anderes hergestellt.

Wir Deutschen benutzen es eigentlich nur um das Kapü (sprich: Kaahh Püühhh / Kartoffelpüree) besser schmecken zu lassen.
Die Rede ist natürlich von der Muskatnuss.
Diese Frucht/Nuss hat für Grenada so eine große Bedeutung, dass sie sogar auf der Landesfahne wieder zu finden ist.

Aber nicht nur die Muskatnuss findet man auf der Karibischen Insel Grenada wie bei uns den Kastanienbaum, sondern auch Zimt, Nelken, Ingwer, Bananen, Kakao oder Brotfrucht Bäume wachsen in diesem herrlichen Klima ausgezeichnet.

Aber nicht nur die Muskatnuss ist Thema der Insel, sondern auch die schöne Natur, die man hier findet.

Der Grand Etang Nationalpark oder die Seven Sisters (Wasserfälle) sind Erholung pur für die Seele. Und vielleicht hast du auch Glück und siehst im Unterholz ein paar Kolibris, Pelikane oder Mona-Affen.

Um die Hauptstadt & Hafenstadt St. George zu erkunden, benötigst du schon ein wenig Ausdauer. Klar, du kannst auch easy am Ufer bleiben; aber sobald du etwas in die Stadt rein oder etwas Ausblick vom Fort George geniessen möchtest, musst du sehr steile Anstiege hoch.

Ich meine, WENN hier mal Schnee liegen würde – was sicher nie passiert – würden die Gassen ideale Schlittenabhänge darstellen. San Francisco ist ein Witz dagegen.

Grenada hat auch unter Wasser schönes zu bieten – und das in unmittelbarer Nähe vom Hafen.

Der Unterwasser Skulpturenpark

Ca. 15 Minuten Bootsfahrt vom Hafen in St. George entfernt ist der Unterwasser Skulpturenpark. Hier sind in einer Wassertiefe von ca. 5 – 10 Metern Tiefe einige Steinstatuen versenkt worden. Ideal für Schnorchler und Tauchanfänger oder die, die es noch werden wollen.

Die Stein-Skulpturen sollen Grenada repräsentieren. Oder heißt es reflektieren? Ach, du weisst schon was ich meine.
Zu sehen ist zum Beispiel ein Menschenkreis, welche sich an den Händen halten, die Muskatnuss in drei unterschiedlichen Wachstumsphasen, ein Obsttisch mit Wein, eine Christus Statue, ein Schreibtisch mit einer Schreibmaschine drauf oder eine Meerjungfrau.

Was Letzteres mit Grenada zu tun hat, habe ich nicht herausgefunden – aber jede einzelne Statue ist sehr detailliert herausgearbeitet und einige Fotos wert! Also denk an deine Unterwasserkamera.
Die Flora und Fauna ist an dieser Stelle wenig bis gar nicht vorhanden – nur ein paar Felsen verstecken die Skulpturen vor neugierigen Blicken.

Durch das Fehlen der Pflanzenwelt sind die Statuen auch nach Jahren noch gut zu erkennen – also ist das Fehlen hier nicht sooooo schlimm.

Das Wrack der Veronia L.

Der Tauchplatz ist vielleicht 5-10 Minuten Bootsfahrt vom St. George Hafen entfernt und hier kann auf einer Tiefe von 15 Metern ein kleines und gut erhaltenes Frachtschiff erkundet werden.

Die Sicht ist meistens bescheiden, aber Navigationstalente sind hier auch keine Notwendigkeit, da eine Kette den Weg zum Wrack zeigt.
Hier sollte man gemütlich tauchen, denn wenn man möchte ist man in 5 Minuten um das Wrack herum – das wäre ein kurzes Vergnügen. Also einfach chillig treiben lassen und genießen.

Um das Wrack herum ist ein schönes Korallenriff und auch auf der Veronica L. haben sich mit der Zeit einige Hart- und Weichkorallen angesiedelt. Diese bieten vielen Meeresbewohnern  wie karibisch-typischen Fischen, Krebsen, Muränen und Seepferdchen ein Zuhause. Letzteres ist vorne am Bug des Schiffes zu suchen – es tarnt sich ungeheuer gut.

Die Korallen um das Schiff, ja sogar vor ganz Grenada, erstreckt sich wie ein großer Garten – ein Korallengarten quasi. Hier kannst du schnell auf eine Tiefe von 20 Metern oder tiefer abtauchen und den quasi lückenlosen Korallen-Teppich in Form und Farbe betrachten. Feuerfische, Drachenköpfe und Muränen wirst du sicherlich schnell ausfindig machen.




Grenada – eine eher unbekannte Insel in der Karibik. Die Insel hat aber so viel zu bieten, dass es eine Schande wäre, dort nicht mal hin zu reisen.
Stimmts oder stimmts nicht – lass es mich in den Kommentaren wissen!

Greetz
Marcel

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