Jetboat

 

Jetboat

Jetboat – da ist der Name einfach mal Programm. Ein Boot das abgeht wie ein Düsenjet. Irre Beschleunigung, links, rechts, bremsen.
Und das alles auf sehr engem Raum.

Glaubste mir nicht?
Ich auch nicht ganz.

Aber kommen wir erst einmal zur Theorie… auf Marcel’ische Art und Weise….höchst professionell also….
Also – das Bötchen bzw. der Antrieb des Jet´s benötigt nur ca. 10 cm Wasser – so ähnlich wie das Speedboat bei den Huka Falls am Lake Taupo.
Das Boot hat aber keinen Propeller als Antrieb, sondern so eine Turbine, wie beim Flugzeug. Allerdings etwas kleiner, damit es unter einem Boot der Größe eines VW Golfs passt.
Diese Turbine saugt das Wasser an und spuckt es hinten wieder aus. Irgendwie so funktioniert das.

JetboatBei der Fahrt ist quasi nur die Turbine im Wasser und damit wird auch gelenkt. Linkskurve? Kein Problem, die Turbine dreht sich entsprechend und das Wasser schießt mit aller Gewalt so raus, dass wir ne links Kurve fahren.
Das ist so mega präzise, so enge Kurven bekomm ich nicht mal mit dem Auto hin. Vielleicht irgendwer mit Rollerblades oder Skateboard – ich aber nicht. Zu Fuß – dass schaff ich! *Stolz bin*

Theorie ende! Und umschweifiges Gelaber.

Zu dritt saßen wir also in diesem „Jetboot“. Der Fahrer, mein Erzfeind und ich. Der Fahrer sagte irgendwas von festhalten und los geht´s – nur auf Englisch. Spricht man hier halt in Neuseeland.
Hab also nur die Hälfte mitbekommen (ich saß ja auch außen *hust*) und da drückte es mich auch schon in den Sitz.

Eine Beschleunigung, die man so nicht oft erlebt. Die Apollo Rakete ist dagegen bestimmt ein Witz. Das Becken in dem wir flitzten, war nicht größer, als ein Teich oder kleiner Weiher. Zusätzlich waren noch viele kleine Inseln angeordnet – mit etwas Phantasie konnte man kleine Wasserstraßen erkennen. Ähnlich wie auf einen Verkehrsübungsplatz. 😀

Auf jeden Fall – die Hammer Beschleunigung.
Meine ausgeatmete Luft war noch am Start, mein Körper war aber schon irgendwie 100 Meter weiter. Doch da war der Teich einfach zu Ende. Und wir hatten noch Vollspeed. Ehhmmmm…… Ja guuuut, das hat der Fahrer wohl vergeigt.

Auf einmal ruckt es zur Seite und wir flitzen in einem extremen Winkel weiter – nicht ganz 180° aber bei weitem mehr als 90°. Zzzzzzzzzuuuuuschhhhhhhhhh. Vollspeed weiter. Der Teich ist nach ca. 1,8 Sekunden schon wieder zu Ende. Wir immernoch mit ner mörder Geschwindigkeit. Der kleine Schelm in mir „Diesmal aber, verkackt hatta, der Fahrer“.

Pustekuchen. Das Lenkrad wurde wieder rum gerissen und mit Vollspeed in die nächste Richtung gescheppert.

JetboatZum Schluss wird elegant gebremst. Da wir durch den Teich in ca. 4,6 Sekunden 13.000 mal durchquert hatten, waren die Wellen noch lange nicht fertig mit wellen.
So eine Welle wurde dann eiskalt ausgenutzt.

Anlauf, Welle, hüpf und als wir wieder aufgesetzt haben, waren wir um 180° gedreht, standen und wurden sehr nass. (Kein Plan wie der Fahrer das gemacht hat – gezaubert?)

 

An dieser Stelle würde ich ein Video einbauen damit du dir ein Bild davon machen kannst – aber leider ist auf dem Video noch mein Urlaubsgenosse zu sehen und ich kann mit meinem Video-Tool keine Überlappungen rein schneiden – sorry!


Fazit

Kosten: War Teil eines Pakets – leider kein Plan mehr vom Preis…
Spaß/Adrenalin: 8/10
Dauer: 10 Min. (komplett)

Dass ein Boot auf dem Wasser solch eine Beschleunigung haben kann und dabei so eng in die Kurve fährt, konnte ich mir bis dato echt nicht vorstellen.

Das Jetboat ist so derbe abgegangen – wenn ich das mal auf dem offenen Meer bei spiegelglatter See fahren dürfte… uuuhhhhhhh *.*

Ich kann eine solche Fahrt nur empfehlen. Wir hatten unglaublich viel Spaß und das Grinsen konnten wir während der Fahrt und auch danach nicht abstellen. Das war dieses „Kleine Jungs haben neues großes Spielzeug“ Grinsen.
Einfach genial und der mege Fun Faktor!

Bist du auch schon mal mit einem Jetboat gefahren?
War deine Erfahrung ähnlich krass wie meine!

Lass es mich wissen in den Kommentaren!

Bis denne

Marcel

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