Kuba – Warum du unbedingt heute hin solltest! (Teil 3)

Kuba-Traumstrand

Hallo und Herzlich Willkommen zum dritten und vorerst letzten Teil meiner Kuba Rundreise. Im ersten Teil habe ich dir die schöne Hauptstadt Havanna gezeigt. Beim letzten Mal habe ich von der Fahrradtour durch das grüne Tal von Vinales, vom Besuch am einsamen Strand in Maria La Gorda und vom Spaziergang durch den Dschungel erzählt.

Dieses Mal zeige ich dir das bunte Dorf Trinidad, den anti Highway to Hell und die touristische Hochburg Varadero.

Und los geht´s!


Weg nach Trinidad

Crocofarm - KubaVon Las Terrazas ging es auf der Insel weiter Richtung Osten mit dem Ziel Trinidad. Unterwegs war der erste Stopp nach 3-4 Stunden an einer Krokodil-Zuchtstation.
Mini-Krokodile von ½ Jahr bis hin zu Mörderviechern von 30 Jahren gab es hier alles zu bestaunen. Während die Großen sich gechillt in der Sonne ausruhen, haben sich die Kleinen im Schatten gestapelt.

Schweinebucht - KubaVon dort aus Richtung Süden geht es weiter zur und entlang der Schweinebucht. Wenn du die Möglichkeit hast, halte an! Leider wirst du hier keine Schweine sehen – die gibt es auf den Bahamas.
Der Strand hier grenzt unmittelbar an die Straße – 5 Meter und du bist auf dem Strand. 5 Meter mehr und du stehst im kristallklaren, türkisen Meer – Abkühlung tut gut nach so vielen Kilometern im Auto!

El Nicho Wasserfall - KubaDer Weg zum Wasserfall El Nicho führte durch das Landesinnere, quer durch die Felder auf denen die Bauern alles Mögliche anbauen.
Von Tabak über Bananen, welche beim Abtransport von den über-über-über beladenen LKW´s runter fallen, bis hin zu leckeren Mangos.
Letzteres konnten wir sogar aus dem Auto heraus pflücken – Frischer geht es nicht!

El Nicho ist ein langsam fließender Bergfluss, welcher durch sein glasklares Wasser und den unterschiedlichsten Türkistönen einfach nur schön anzusehen ist.
Der Fluss sammelt sich oft in kleinen Stufen, welche tief genug sind, um vom Rand rein zu springen. Aber Achtung – auch wenn es brütend heiß ist, du bist in den Bergen und nahe der Quelle des Flusses. Er ist seeeeehr kalt.
Der Wasserfall und die Aussicht auf das Tal sind grandios. Nimm dir ein paar Minuten und genieße den Anblick.

El Nicho Aussicht - KubaWenn du weiter nach Trinidad fahren möchtest, dann fahre den Weg nicht weiter – der Weg zurück zur Hauptstraße und an der Küste entlang ist kein Umweg und der einzig richtige Weg den du fahren solltest. Warum ich das weiß? Rate mal.

Ich bin der Straße natürlich weiter gefolgt – laut Karte der direkteste Weg, welcher eingezeichnet war. Also warum nicht weiter in diese Richtung fahren?!

Ja, auf Kuba ist man noch mit den alten Papierkarten unterwegs. Erinnert ihr euch an die Dinger? 😉 Kein Navi, nix. Vor einiger Zeit durften Navis auf Kuba noch nicht genutzt werden.

El Nicho Aussicht - KubaDie frisch geteerte Straße hörte irgendwann auf und die Straße wurde zu einem Schotterweg. Kein Ding – ist man ja schon schlimmeres gewohnt auf Kuba. Irgendwann gesellten sich auch noch ein paar Schlaglöcher zum Schotterweg. Es wurden immer mehr Schlaglöcher bis irgendwann die Straße nur noch als Geländewagen-Trampelpfad bezeichnet werden konnte.
Aber davon ließ ich mich nicht abhalten – fahre ich halt etwas langsamer und vorsichtiger, das schafft das Auto schon.

Kurz nach einem Militärcamp in den Bergen habe ich dann aber kapituliert. Der eingezeichnete Weg war so von Wasserrinnen ausgespült und so steil, dass es nach drei erfolglosen Versuchen den Berg hoch zu kommen es besser war umzudrehen.

Ein Mietwagen - KubaDer Umweg hat eine gute Stunde oder mehr beansprucht und auf Kuba wird es früh und schnell dunkel. Da ich auf jeden Fall vor Eintritt der Dunkelheit wieder an der Hauptstraße sein wollte, habe ich etwas mehr Gas geben. Ich kannte die Straße ja jetzt grob. Nicht jedes Schlagloch, aber den ungefähren Verlauf.
Dabei haben wir herausgefunden, dass ein Hyndai schon einen Meter hoch springen kann – warum kommt da auch schon ein Huckel, wenn ich grad etwas Speed drauf habe. Auch wenn es gepolstert aussieht, dass Innendach eines Autos kann schon eine Beule verursachen – Autsch.
Das Auto hat danach noch etwas mehr geklappert – aber ich konnte nichts feststellen und gefahren ist es nach wie vor recht gut.

Auf der Hauptstraße angekommen musste ich gegen 20 Uhr feststellen, dass es dennoch stockdunkel war. Es gab keine Straßenlaternen 😀

 

Trinidad

Trinidad - KubaDas Hotel Brisas Trinidad del Mar war direkt am Meer und so konnten wir, seit Maria La Gorda mal wieder am Meer entspannen. Einfach mal wieder den Wind des Meeres um die Nase wehen lassen. Herrlich.

Wenn du Trinidad besuchst, darfst du zwei Sachen nicht vergessen.
Erstens deine Kamera mit genügend Speicherplatz und zweitens, eine Sonnenbrille.

Trinidad - KubaDie alte Stadt blüht vor Farben. Jedes Haus ist in einer anderen knallbunten Bonbonfarbe gestrichen und so wird der Besuch zu einem Highlight. Der Marktplatz und die kleinen Gässchen drum herum laden einfach zum Souvenirshoppen und Verweilen ein.
Wenn du Glück hast, wirst du auch etwas Skurriles sehen. Ein älterer Herr läuft dort rum und hat ein Huhn auf dem Kopf. Ich habe keine Ahnung, warum da ein Huhn auf dem Kopf sitzt und ob dies eine besondere Geschichte hat. Aber es ist etwas ganz besonderes und auch lustiges!

Trinidad - KubaDie Cafés in den Hinterhöfen bieten dir neben einer Erfrischung, auch gelegentlich die Möglichkeit Live Bands zu sehen. Karibischer kann so eine Pause fast nicht sein. Sehr schöne Gitarrenmusik und dazu eine kalte Limo bei über 30°C. Brauch man mehr?

 

 

Cayo Coco

Way to heaven - Cayo Coco - KubaDer Weg zur vorgelagerten Insel Cayo Coco führt dich durch das Meer – bzw. auf einer kleinen, nicht breiten Straße durch das Meer. Die Straße ist gerade mal ca. 2-3 Meter über dem Meeresspiegel und wenn du aus der Beifahrertür aussteigst bist du quasi schon im Wasser drin. Allein das ist schon der helle Wahnsinn. Man könnte die Straße als das Gegenteil von „Highway to Hell“ nennen – es ist der Highway to Paradise. Und das Paradise kommt noch – versprochen.

Wenn du abseits der Straße etwas Rosanes, Pinkes oder für uns Männer etwas Rotes im Meer siehst, dann kann dies eine Flamingo Schule sein. Schon irgendwie cool, solche Tiere mal nicht im Zoo oder auf Fotos zu sehen.

Der Strand vom Hotel Tryp Cayo Coco ist der geilo-matigste Strand ever. Alle anderen Strände zuvor waren schon verdammt geil – aber dieser Strand stellt alles Bisherige weit in den Schatten.
Weißer Pulversand, Blau-Grün-Türkises und super glasklares Wasser. Un.be.schreiblich geil.

Der Traumstrand von Cayo Coco - KubaAuf den Cayo´s kannst du neben Chillen, Schwimmen und am Strandspaziergängen nicht viel machen. Deswegen haben sich wohl hier auch die Club Hotels niedergelassen – damit den Gästen auch etwas geboten wird.
Also ist einfach nur mal Relaxen und Strandurlaub angesagt. Nach der vielen Fahrerei nicht verkehrt. Du kannst aber auch Tauchen gehen – es ist kein super gigantisches Riff wie in Australien zu sehen, aber dennoch ein sehr schöner Tauchgang in der Badewanne. 2 Tauchgänge haben auch hier ~84,- gekostet.

 

Varadero

Strand von Varadero - KubaUnser letzter Halt vor dem bitteren Rückflug war Varadero.
Einmal zum Abschluss die Touristenhochburg Kuba´s besuchen.
Ja – Varadero ist sehr schön, zumindest der super lange Strand. Die Stadt ist eher touristisch aufgebaut – mit sehr vielen Souvenirläden und Restaurants. In den Shops bekommst du sicherlich das eine oder andere Andenken an diesen super schönen Urlaub.

Das Hotel Blau Varadero war nur ein Hotel von vielen am langen Sandstrand und so kannst du gemütlich am Strand entlang schlendern und das eine oder andere Erinnerungsfoto knipsen.

 


Das war sie, meine Kuba Tour und das war auch der andere Grund, warum du lieber heute als morgen nach Kuba fliegen solltest. Das lebhafte Havanna, die Fahrradtour durch das grüne Vinales, die Einsamkeit am Strand von Maria la Gorda, der Dschungel bei Las Terrazas, das bunte und malerische Trinidad, der traumhafte Strand von Cayo Coco und das zu Recht touristische schöne Varadero.
Diese Unberührtheit und die Schönheit kann schon morgen verschwunden sein – du solltest es nicht verpassen.

Auch ich muss noch einmal unbedingt dort hin, um mir andere Hälfte der Insel anzusehen.

 

Ich hoffe, es hat dir gefallen – wenn ja, dann lass mir doch ein Kommentar da oder erzähl deinen Freunden und Kollegen davon. Gerne auch deiner Familie – aber nur wenn es sein muss 😉

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Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du Kuba auch so lieben wirst wie ich.

 

Hab eine geile Zeit!

 

Greetz

Marcel

 

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