Rom

Viele Wege führen nach Rom – ob per Flugzeug über einen der Flughäfen um Rom herum, per Schiff via Civitavecchia (2 Std. entfernt von Rom) oder über den Landweg via Norditalien.

Rom, die Hauptstadt Italiens, wurde am 21. April 753 v. Chr. um 16:42 Uhr gegründet und die Stadt gedeihte ca. 1.200 Jahre.

Die Römer, wie sich die Einwohner nennen, besetzten fast ganz Europa – sie waren die vorherrschende Macht.
Wusstest du sicherlich schon aus dem Geschichtsunterricht, aus Filmen oder von Asterix und Obelix.

S.P.Q.R. – Senatus Populusque Romanus („Senat und Volk von Rom“)

Nach 476 wurde es etwas holprig im römischen Reich, aber (long story short) das Christentum machte Rom zu dem, was es heute ist.

Genug Geschichte!?
Nein – da muss ich dich enttäuschen. Alles in Rom ist geprägt von Geschichte – da kommt man nicht drum rum.

Meine Reiseleitung sagte mir einmal, dass wir Deutschen immer aufräumen müssen. Wird es nicht mehr gebraucht, wird es weg geräumt.
Die Römer sind da anders – die lasses alles liegen bzw. stehen. Das wird schon noch benutzt.

Dies erklärt die vielen Ruinen in Rom. Auch werden z.B. Steine von alten Gebäuden genommen, um diese für neue Gebäude wieder zu verwenden. Recycling auf eine andere Art und Weise.

Den einen Weg durch Rom gibt es nicht. Dafür ist dein Geschmack einfach anders als meiner. Gerne erzähle ich dir aber meinen Weg mit dem Fahrrad durch Rom.
Aber Achtung, der Weg hat es teilweise in sich. Es gibt Steigungen, viel Kopfsteinpflaster und stark befahrene Straßen.

Start ist der Zirkus Maximus – heute nur noch ein großer langer Platz, auf dem gelegentlich Konzerte stattfinden.
Früher war es eine Pferderennbahn mit 600 Metern Länge und es sollen bis zu 250.000 Leute Platz gehabt haben. Also ein bissl größer als unsere Stadien.

Rom wurde auf 7 Hügeln errichtet und einer davon ist hinter dem Zirkus. Oben auf dem Hügel ist ein Park angelegt von dem du eine klasse Aussicht über Rom hast. Es lohnt sich auf jeden Fall da hoch zu gehen und ein wenig zu verweilen. Grandios!

Weiter geht die Tour – rüber zum Forum Romanum, bei dem sich viel des öffentlichen Lebens abgespielt hat.
Zum Bleistift wurden hier Paraden abgehalten, auf dem die erfolgreichen Kriegszüge gefeiert wurden und die Schätze und Sklaven präsentiert wurden.

Direkt neben dem Forum Romanum ist der Piazza Venezia – das “Herz Roms” – mit dem schlimmsten Kreisverkehr Roms. (Wer in Süditalien z.B. Neapel war, weiß dass es schlimmer geht).

Vom Kreisverkehr hast du einen tollen Ausblick auf den weißen Palast mit der Marmortreppe zum Denkmal des Victor Emanuels 2.

Next Stop auf unserer Erkundungstour – das Pantheon, das wohl besterhaltenste Gebäude der Antike. Einige der großen Künstler und Herrscher Italiens sind hier begraben.

Vom Pantheon geht´s weiter zum Piazza Novona (Der neue Platz). An diesem Ort stand das Domitian-Stadion, in welchem Schiff Wettkämpfe und Schlachten durchgeführt wurden.

Musst du dir mal vorstellen – ein Stadion mit Wasser unten drin damit da Schiffe fahren und Schlachten nachstellen können. Wahlsinn…

Heute stehen auf dem Platz prächtige Brunnen, welche viele unterschiedliche Bedeutungen haben. Zum Bleistift warum die Person XY abgebildet ist und wieso sie in welche Richtung schauen und so weiter und sofort. Das zu erklären würde den Rahmen hier jetzt sprengen… na gut, ich habe die genauen Bedeutungen vergessen – bitte frage deinen örtlichen Reiseleiter nach der Bedeutung.

Die Tour führt uns rüber zur Engelsburg, die du wahrscheinlich schon im Film “The Da Vinci Code – Sakrileg” gesehen hast.

Die Engelsburg ist das, was das Tal der Könige oder die Pyramiden in Ägypten sind – eine Grabstätte für Kaiser. Früher war die Engelsburg noch imposanter als heute – schwer vorzustellen, ist aber so – angeblich.

Wenn du dich nach links drehst und ein paar hundert Meter weiter läufst, kommst du zu einem der wohl bedeutendsten Gebäuden in Rom. Eigentlich ist es schon nicht mehr Rom; noch Italien. Aber lassen wir das.

Der Petersplatz mit der vatikanischen Basilika – der Petersdom – die Kirche des Christentums.

Ein prunkvolles Gebäude, vor allem von innen – hier ist der Reichtum der Religion zu sehen. Für meinen Geschmack war es too much.

Der Vatikanstaat ist quasi das eine Ende von Rom – in einem großen Bogen und über neue Wege geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Mitten in der Einkaufsstraße ist die berühmte spanische Treppe und ein paar Blocks weiter der Fontana di Trevi – der Trevi Brunnen.

Wirf 1 Münze über die linke Schulter mit der rechten Hand und du besuchst Rom erneut.

Wirf 2 Münzen über die Schulter und du verliebst dich in eine/n Römer/in.

Wirf 3 Münzen und du heiratest diese Person.

So der Brauch – keine Sorge. Tust du es, tust du auch gleichzeitig was Gutes. Deine Münzen und die der Anderen (~4.000 Euro täglich) werden wohltätigen Projekten wie der römischen Caritas zur Verfügung gestellt.

Leckerei Tipp: Hier gibt es super Eisdielen – interessant ist ein Eis mit Espresso. Den Namen des Eises habe ich zum Glück auch … vergessen. Was kann ich mir eigentlich merken….?

Auf dem Rückweg geht es wieder vorbei am Piazza Venezia zum, meiner Meinung nach, berühmtesten Gebäude Roms – dem KOLOSSEUM. (Das muss man einfach GROSS schreiben)

Ein klasse Stadion, welches eigentlich aus 2 zusammengeschobenen Amphitheatern besteht.

Das KOLOSSEUM solltest du dir auf jeden Fall von innen anschauen – am besten mit einem Fremdenführer. Die können dir noch viele interessante Fakten über das Stadion und die Geschichte erzählen.

Das geniale in Rom ist, dass du keinen Durst schieben musst und auch nicht alle 15 Minuten eine neue Wasserflasche kaufen brauchst – du kannst sehr oft Wasser einfach zapfen. Fast an jeder Ecke sind kleine Wasser stationen wo du deine Flasche bedenkenlos wieder füllen kannst – oft sogar gekühlt und manchmal auch mit Kohlensäure.

Ein weiterer Tipp von mir ist, dass du dich nicht “einfach so” in ein Restaurant setzen solltest. Sei dir sicher das du dort was trinken oder essen willst. Sobald du dich hinsetzt zahlst du eine “Platzgebühr” – auch wenn du nichts bestellst und eigentlich nur die Karte lesen wolltest.

Der letzte Tipp, der an sich nicht genannt werden muss in einer so vollen Stadt: Pass auf dein Zeug auf. Gelegenheit macht Diebe.


Rom ist eine sehr schöne Stadt – ein Mix aus interessanter Geschichte und heutigem Leben.

Wie hat dir Rom gefallen?

Konnte ich dir was Neues zeigen oder habe ich sogar etwas vergessen?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bis dahin,

Greetz

Marcel

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