Andalusien in 7 Tagen – Machbar, aber nicht empfehlenswert (Teil 3)

Head-teil_3

Spaniens Südküste – besser bekannt als Andalusien.
Wie du die ersten 5 der 7 Tage verbringen kannst, hast du im ersten und zweiten Teil bereits gelesen.
Heute zeige ich dir in den beiden letzten Tagen Jerez de la Frontera und Sevilla (sprich: „Sie will ja“), wie du den schnell durchlauf bewältigen kannst.
Aber nochmal – 7 Tage Andalusien kann man machen, muss man aber nicht!
Du solltest dir wirklich etwas mehr Zeit einplanen als ich es gemacht habe!


Tag 6 – Jerez de la Frontera, Sevilla

Zum Abschluss der „7 Tage Andalusien Schnellreise“ ging es nach Jerez de la Frontera und Sevilla – „den Sie will ja“!

Jerez – die Stadt des Weins, Sherrys und Brandys. In der Stadt solltest du eine der Bodegas besuchen. Ich habe eine deutschsprachige Führung bei Gonzales Byass // Tio Pepe (16,- EUR) gemacht.
Bei der Führung erfährst du einiges über Wein und Sherry, die Geschichte der Destille und die Produktion sowie die Lagerung der Flüssigkeiten.
Am Ende der Besichtigung werden noch Tapas gereicht und einige Proben verkosten – verdammt lecker das Zeug.

Tipp von mir: Nimm 2-3 leere kleine Wasserflaschen mit.

  1. Kannst und darfst du nicht viel trinken – es geht noch weiter nach Sevilla – und
  2. sind immer noch andere Autofahrer am Tisch (oder Nachbartisch) die sicherlich gerne etwas spenden.

So habe ich mir zumindest die Abendgetränke gesichert.

Der Weg nach Sevilla ist ohne nennenswerte Stopps zu machen. Angekommen, geht ein letztes Mal die Suche nach einer Bleibe los. Ich habe mich für das IBIS etwas außerhalb entschieden und bin dann dort direkt für 2 Tage abgestiegen. So hatte ich einen ganzen Tag Sevilla vor mir 🙂

 

 

 

Route Tag 6 auf Google Maps – leider nicht als interaktive Karte. Ich weiss leider nicht wie das geht 🙁

Tag 7 – Sevilla

Zieh dir gute Schuhe an – der letzte Sprint geht los.
Mit dem Bus (1,20 EUR / Oneway) geht´s in die Innenstadt – bewaffnet mit einem Touri Stadtplan, einer Kamera und viel Neugier die Stadt zu entdecken.
Morgens solltest du als erstes die Kathedrale besuchen, da gegen Mittag die Touristenbusse kommen und es dann ungemütlich voll wird.
Das angebliche Grab von Christopher Kolumbus befindet sich hier, indem seine Gebeine aufgebahrt sein sollen. Wenn man bedenkt das dort der berühmte Entdecker Amerikas liegt…

Anschließend geht´s in den Garten Reales Alcázares in dem eine Statue von/für Francesco Magdelan steht. Hier darfst du etwas schlendern – aber nicht zu lange!

Der Trip geht weiter: Zur Stierkampfarena, weiter zur Plaza Naera und bis hin zu Alameda de Hercules.


Gibt es eigentlich eine App die mir die Geschichte oder andere interessante Infos zu einem Platz oder einer Stelle erzählt (nicht zum lesen, sondern die mir etwas erzählt)?

Der Sevilla Rundgang ist mit „Puerta de la Macarena“ auf dem Weghöhepunkt und entlang der Mauer geht es im großen Bogen zurück.
Der „Plaza de Espana“ ist ein sehr schöner Platz an dem du dich einige Zeit aufhalten kannst um dich auszuruhen und die Reise Revue passieren zu lassen. Hier sind einige Städte auf Bildern abgebildet, in denen du dich die letzten 7 Tage aufgehalten hast. S-I-E-B-E-N Tage – und das war nur die Spitze des Eisberges.

Shoppen, Essen und ein Kaffee sollte aber auch noch am letzten Tag drin sein – haste dir verdient.
In der Innenstadt kannst du auf der Shoppingmeile und in den Seitengassen schnell ein nettes Café finden und dort den Trip beenden.

 

Ein paar Insinder Tipps

Hier möchte ich dir noch ein paar Insider Tipps zu Spanien geben.

  • In Spanien muss du Maut auf den Autobahnen – genannt Autopista (AP) zahlen. Die „normalen“ Straßen – Autovia – sind kostenlos. Die Straßen sind an sich gut ausgebaut und nur manchmal musst du über Schotter fahren.
  • Parken in Spanien – eine Kunst für sich.
    Gelbe Markierung am Bordsteinrand heißt: Parkverbot.
    Ansonsten sind Parkmöglichkeiten in den großen Städten sehr rar und teuer.
  • Straßenbreite in den Städten: Innerhalb der Städte sind die Straßen sehr eng gebaut. Öfters wirst du nicht durch eine Straße mit Gegenverkehr durch passen.
  • Vorfahrt: Zumindest kenn ich dies von Mallorca. Auf dem Festland bin ich jetzt nicht 100%ig sicher.
    Wenn KEIN Schild steht und keine Ampel da ist, dann hast du Vorfahrt. Vorfahrtsschilder gibt es in dem Sinne nicht. Wenn du keine Vorfahrt hast, zeigt dir dies ein Schild mit Stopp oder Vorfahrt achten.

Das war es! Ende!
Das waren 7 Tage Andalusien im Vorspulmodus.
Wie hat dir die Reise gefallen?
Wären 7 Tage für dich genug oder würdest du meinen Rat beherzigen und dir etwas mehr Zeit lassen?
Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Also, bis nächste Woche

Marcel

Folge Marcels Pinnwand „Travel – Spanien“ auf Pinterest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*