St. Vincent

St. Vincent wird auch die Pirateninsel genannt.
Warum das so ist und warum Tauchen hier fast geiler ist als im Divers Paradise, erfährst du in meinem St. Vincent Artikel!

St. Vincent 

Die “Pirateninsel”

Warum Pirateninsel fragst du dich?

Ganz easy – hier wurden einige Szenen des Kultfilms “Fluch der Karibik” gedreht. Hier hat Captain Jack Sparrow also seine Spuren hinterlassen.

Aber nicht nur das Feeling von “Fluch der Karibik” ist zu spüren, auch St. Vincent hat den besonderen karibischen Flair von weißen Sandstränden, Palmen und Kokosnüssen, die auf dem Boden liegen. Ein Hauch von Abenteuer liegt in der Luft und am Horizont geht langsam die Sonne unter.

Fährst du an St. Vincent´s Küste entlang, wirst du viele solcher Momente erleben – viele kleine Sandstrände und Buchten, die dazu einladen, sich in Gedanken zu verlieren.

An anderen Stellen erkennt man eindeutige Szenen des Films – zum Beispiel den Elephant Rock. Hier hingen drei Piraten, denen Jack Tribut zollt, als er mit seinem untergehenden Schiffchen vorbei segelt.

In der Nähe der Hauptstadt Kingstown gibt es eine sehr unscheinbare Stelle – ein kleiner Fels im Wasser der etwas herausragt und eine Steilwand – nichts besonderes.

Durch die geschickte Kamerapositionierung auf dem Felsen sah die Steilwand so aus, als ob im Hintergrund eine Höhle ist. Diese Szene ist am Ende des Films zu sehen, in der die beiden Piraten in Frauenkleidern im Ruderboot sitzen, während unter Ihnen die Geisterpiraten zum Angriff übergehen.

In Kingstown kannst du auch auf Piratenjagd gehen und vielleicht den einen oder anderen Drehort finden. Es lohnt sich aber auch so durch die Straßen zu schlendern und auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Hauptstadt ist sehr farbenfroh – zumindest was die Graffitis an den Wänden angeht. Es gibt schöne Plätzen zum Chillen, einen richtig großen Markt mit einheimischen Produkten und gute Futterbuden.

Bei letzteren, also den Futterbuden, solltest du nicht zu den bekannten FastFood Ketten gehen, sondern den kleinen Holzhütten eine Chance geben.

Bei einer Temperatur von 30°C und mehr bieten dir diese Buden ein sehr kühles Bier und gutes Essen an – aber sei vorsichtig: Auch “nicht scharf” ist noch echt hot……

Tauchen

Unberührt und Steilwand. Das sind die beiden Stichworte, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an Tauchen auf St. Vincent denke. Vielleicht noch megasupperhypergeil und Geheimti…. Aber man weißt ja wie das mit Geheimt… ist. Einmal ausgesprochen und schon ist es keiner mehr.

Aber warum bin ich davon so begeistert? Bonaire ist doch das Divers Paradise!?

Ja, stimmt auch soweit – ABER auf Bonaire sind jährlich ca. 50.000 Taucher im Wasser. Auf St. Vincent ca. 1.000 – das sind nach meiner “lass ma fünfe grade sein” Rechnung, 3 Taucher täglich.

Es gibt auf der ganzen Insel nur 3 Tauchbasen, mit denen man die Unterwasserwelt besuchen kann – dementsprechend sieht es unter Wasser auch aus.

Vollkommen intakt.

Korallen über Korallen – noch und nöcher – riesen Gorgonien, mega viel Fisch und kein Müll. Und so viele Langusten habe ich noch nie auf einer Stelle gesehen – unzählbar.

In einer Höhle sieht man locker 7-10 dieser Biester und von den Höhlen gibt es reichlich. Alle nebeneinander gereiht. Es gab fast mehr Höhlen und Felsvorsprünge als Felsen.

Die Küstenlinie bietet hier für jeden Erfahrungsgrad etwas. An der Steilwand kannst du von der Oberfläche bis runter auf 40 Meter und mehr die Flora und Fauna betrachten. Aufgrund des Lichteinfalls empfehle ich auf 12-18 Meter zu schweben, um so die volle Pracht des Riffs zu genießen. Und wie immer mein Rat – lass dir Zeit! Flitz nicht an den Korallen vorbei, verweile ein wenig bei Ihnen und du wirst immer mehr und mehr sehen, was da so alles vor sich geht. So kannst du auch kleine Schnecken und vor allem die vielen Pfeil-Gespensterkrabben und kleine Garnelen entdecken.

Hier habe ich noch ein paar Infos zum Tauchen auf St. Vincent gefunden: http://www.indigodive.com/dive_site.html


Wa hälst du von der “Pirateninsel” St. Vincent? Warst du schon einmal dort und hast die Spuren von verfolgt oder eigene in den Sand gesetzt?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.


Bis später
Marcel

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